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Aufgabe der Woche

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GS Am Pechauer Platz ist 15. beste Schule Deutschland

Michael Zeuner Die Deutschen Grundschulmeisterschaften fanden vom 08. bis 11.Mai traditionell in Dietrichshütte/ Thüringen statt.
Als Landesmeister vertrat die GS Am Pechauer Platz zusammen mit der GS Kritzmannstr. dort unser Bundesland. Neben wichtigen Punkten bei der Meisterschaft war es für unser Team auch so etwas wie eine Abschiedstour als Schulmannschaft, da mit Tim, Lasse und Matti drei von vier Kindern in diesem Jahr die Grundschule abschließen. In den vergangenen Jahren sind sie fest als Team zusammengewachsen und so gab es neben viel Schach auch Grillabende mit Kindern und Eltern, Kissenschlachten und Chipsabende.
Im Turnier waren wir an Position zehn von vierzig gesetzt, so dass unser Ziel Top 20 realistisch war. Die Startranglistenposition gibt im Grundschulbereich nur eine Tendenz an. Zum einen ändern sich die Ratings der Kids sehr schnell, zum anderen wurde hier Schnellschach gespielt. Dazu gehört auch immer etwas Glück, um vorne zu landen.
Während für den Donnerstag nur die Anreise vorgesehen war, ging es am Freitag in die vollen. Vier Runden standen auf dem Programm. Nach einem locker und leichten 4-0 zum Auftakt gegen Stuttgart verschlug es uns in Runde zwei an den ersten Tisch und einer der Turnierfavoriten saß uns gegenüber. Am Ende verloren wir knapp mit 1,5-2,5 gegen Hagen, wobei wir knapp vor dem Sieg standen. Runde 3 hielt dann mit Raesfeld eine Schule für uns bereit, bei der Schach Schulfach ist. Keine leichte Aufgabe, die unsere Jungs aber mit Bravour 3-1 erledigten. In der letzten Runde des Tages wartete Oftersheim mit zwei starken ersten Brettern (die beiden Wu Zwillinge holten 17,5 von 18 möglichen Punkten) auf uns. Lasse und Matti siegten schnell und brachten uns 2-0 in Führung, während Tim und Fabian tapfer kämpften. Leider am Ende vergebens, wobei Fabian noch eine große Chance zur Sensation übersah. Am Ende des ersten Tages konnten wir zufrieden sein. Würstchen und Chips schmeckten und der erste Pokal sollte auch noch folgen: Fabians Opa setzte sich im Betreuer-Tischtennis-Turnier mit einem knappen Dreisatzsieg im Finale durch. Herzlichen Glückwunsch!
Der Samstag hielt das von vielen erwartete Fußballturnier bereit, wo die vier Jungs vom Schachzwerg Jannis unterstützt werden sollten. Vorher standen aber noch drei Runden auf dem Programm. In Runde 5 gab es wieder mal ein 2-2 gegen Sandhausen mit der Deutschen Nummer drei am ersten Brett. Lasse und Fabian gewannen souverän und Matti hatte etwas Pech im Endspiel, so dass auch er sich geschlagen geben musste. Über die folgende Runde 6 hüllen wir den Mantel des Schweigens. Wir machten es an drei Brettern Langen viel zu leicht und nur Matti rettete die Mannschaftsehre und verhinderte damit das gemeinsame Basteln (schade eigentlich, hätten dort doch Muttertagskarten hergestellt werden können ;-)). Runde 7 mussten wir seid langem mal wieder in der zweiten Tischreihe spielen. Gegen Bad Hersfeld erledigten die Jungs die Aufgabe aber mit 3-1 sehr souverän. Der Fußballbericht kann kurz gehalten werden: in unserer Sturm- und Drangphase des zweiten Spiels stürmte auch das Wetter und sorgte für den Abbruch des Rasenschachs. Schade!
Nach dem obligatorischen Grillen und der recht frühen Nachtruhe (nicht ohne den Hinweis, dass am Sonntag nicht wieder halb sechs aufgestanden werden müsste) mussten wir unsere vier Helden am nächsten Morgen recht mühsam wecken. So ein Schachturnier ist eben doch anstrengend. 8.30 Uhr wartete allerdings das wichtigste Spiel des Turniers auf uns: das Stadtderby. Die erste Runde hatte der Trainer verloren, da die ausgesetzte Prämie nicht mit der gegnerischen mithalten konnte. Auf den Brettern gab es ein Wechselbad der Gefühle, insbesondere JJ gegen Tim war nichts für schwache Nerven. Mit zwei Siegen an den ersten beiden Brettern (einem sehr sicheren von Fabian und einem schmeichelhaften von Tim) konnten wir die Niederlage an vier in einen Vorsprung umwandeln. Leider musste dann auch Lasse seinem Gegner gratulieren und wir trennten uns 2-2. Gut für die Trainer, die die Siegprämie sparten ;-) In der letzten Runde wartete mit Naunhof eine starke sächsische Vertretung auf uns. Mit einem Sieg wären wir unter den besten fünf Schulen Deutschlands, mit einer Niederlage aus den Top Ten heraus. Fabian siegte schnell und sicher. An den anderen Brettern entwickelte sich ein langer Kampf (drei der letzten fünf laufenden Partien des Turniers spielten bei uns.) Leider konnten wir die zwischenzeitlichen Vorteile an einigen Brettern nicht nach Hause fahren. Am Ende mussten wir uns 3-1 beugen und freuten uns über Platz 15.
Was bleibt ist für alle die Erinnerung an eine Deutsche Meisterschaft, die uns begeistert hat.
Auf diesem Weg geht auch ein großer Dank an die mitreisenden Eltern und Großeltern und an den Förderverein der Grundschule Am Pechauer Platz für die Unterstützung.

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