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Fußballschach

Gavin Gueldenpfennig„Ich hab ein Tor geschossen! Jungs, noch 4 Minuten dicht halten.“ So oder so ähnlich kann es klingen, wenn unsere Schachzwerge Fußballschach spielen. Für viele der Jungs in unserem Verein ist es die Lieblingsschachvariante überhaupt, aber nicht nur für die. Denn und das ist den Mädchen besonders wichtig: Es geht dabei auch um Teamgeist. Gespielt wird zumeist in Vierer- oder Sechserteams über zwei mal 10 Minuten auf ganz normalen Schachbrettern. Anfangs stehen die Figuren auf ihren normalen Startfeldern. Mit Ausnahme der Königs- und Damenbauern und den Königen und Damen selbst. Die stehen nämlich jeweils ein Feld näher zum Zentrum des Brettes, in dem auf dem Feld e4 eine Münze, oder wahlweise ein Muggelstein liegt. Dieser ist der Ball. Ziel des Spiels ist es mehr Tore als die gegnerische Mannschaft zu erzielen. Die Tore sind dabei die Felder d1 und e1 (für schwarz) sowie d8 und e8 (für weiß). Dort hinein muss der Muggelstein. Bewegen tut man diesen, indem man ihn vor dem eigentlichen Zug einer Figur so zieht, wie die Figur selbst. Das heißt, wenn weiß mit Springer von g1 nach h3 beginnen will, dann muss zuvor der Muggelstein von e4 nach f6 gezogen werden. Das hört sich einfacher an als es ist, denn der Muggelstein darf nie auf ein Feld gezogen werden, wo schon eine Figur steht und er darf das Brett auch nicht verlassen. Gelingt einem Spieler dennoch ein Tor, dann wird das Brett in die Fußballschachgrundstellung zurück versetzt und es geht weiter, solange bis die Zeit abgelaufen ist. In unserer Grundschule in Barleben haben die Kinder mit dieser Schachvariante im letzten Jahr fast die komplette WM nachgespielt in den langen Hofpausen. Während der AG - Zeit gab es dann in einer Spielstunde das „Finale“, welches mit 13:8 für Frankreich endete. Das glich dann doch eher einem Handballergebnis. (314)